Wunderfaser

Würde eines Tages berichtet, dass eine Textilfaser entdeckt worden sei, die unter freiem Himmel ohne großen Energieverbrauch und ohne gefährliche Abfallprodukte erzeugt werden kann, unser Interesse wäre geweckt. 

Würde weiter bekannt, diese Faser sei giftfrei und hautfreundlich, elastisch, lärmdämmend, wärme- und feuchtigkeitsausgleichend, schmutz- und wasserabstoßend, schwer entflammbar, leicht zu reinigen und knitterfrei, wiederverwendbar und hundertprozentig biologisch abbaubar, welchen Namen würden wir ihr geben?

Wahrscheinlich würde man von einer Wunderfaser sprechen. Und tatsächlich, Schafwolle ist wirklich ein Wunder und ein Geschenk der Natur.

Warum sollten wir die Besonderheiten der Schafwolle nicht nutzen?

Wirkungssache

Dass Wolle mehr kann als wärmen, ist schon lang bekannt. In vielen Hausapotheken unserer Großmütter gehörte ein Bausch roher, unbehandelter Schafwolle zur Grundausstattung.

Auch heute ist ihre lindernde Wirkung bei rheumatischen Beschwerden, Kopf-, Hals-, Zahn-, Ohren-, Rücken- und Nackenschmerzen sowie Gelenksentzündungen bekannt.

Dafür verantwortlich ist das besondere Feuchtigkeitsverhalten unserer lanolinhaltigen Schafwolle. Sie kann nämlich bis zu einem Drittel ihres Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen und bei Trockenheit an die Umgebung wieder abgeben.

Damit wollen wir nicht sagen, dass wir uns als Naturheilpropheten betätigen. Aber so einen Wollbausch geben wir jedem, der ihn will.

Wertwolle

Wir verarbeiten nur reine Naturwolle von Südtiroler Schafen. Ohne Zusatzstoffe, schonend gewaschen, damit das wertvolle Wollfett, das Lanolin, erhalten bleibt. 

Die Farben geben die Schafe vor: weiß, braun, schwarz.
 
Unsere Naturwolle von Südtiroler Schafen wird bei der Verarbeitung nicht gefärbt, und das fühlt man.